​Wenn ich in einem Coworking Space arbeite, sind mir einige Aspekte besonders wichtig. Sie entscheiden, ob und wielange ich in einem Space bleibe. Einen besonderen Augenmerk lege ich auf die Begrüßung. Wie werde ich empfangen? Wird mir mehr Aufmerksamkeit als die übliche "Begrüßungszeremonien" entgegengebracht? Das gibt mir ein persönlicheres Gefühl und zeigt mir, ob den Betreibern etwas an den einzelnen Mitgliedern liegt. Meine bisherigen Besuchen waren durch sehr unterschiedliche Erlebnisse am Eingang gekennzeichnet. Von persönlicher Ansprache mit Namen bis zu missmutigem Verkauf des Tagestickets ohne weitere Hinweise. Der berühmte erste Eindruck beeinflusst häufig das weitere Erleben im Coworking Space.

Ich bin es gewohnt, leise und ohne Hintergrundgeräusche zu arbeiten. So kann ich mich am besten konzentrieren. Da stört sogar manchmal die Musik im Ohr. Daher achte ich besonders darauf, dass es eine ausgewiesene Ruhezone im Coworking Space gibt. In der Enklave in Berlin gibt es den Green Room, in dem nicht gesprochen wird. Im Outpost auf Bali ist die gesamte untere Etage der Ruhe verschrieben.

Neben diesen beiden Eigenschaften achte ich als ebenso darauf, welche Aktivitäten in dem Space angeboten werden. Wie werden die Mitglieder in den Austausch gebracht. Gibt es Skill Sharing Sessions oder Workshops, gemeinsame Freizeitaktivitäten oder das berühmte Freitagsbier vorm Wochenende. Wie unterstützen die Community Manager das Kennenlernen der Mitglieder? Gefallen haben mir besonders das Mittagessen der Mitglieder im Kumpul auf Bali, die ThinkTank Session im Hubud, die Müllsammelaktion mit Outpost, ebenfalls auf Bali. Outpost und Hubud haben eine Facebookgruppe eingerichtet, in der sich die Mitglieder sehr aktiv austauschen und gegenseitig unterstützen. Einfach und effektiv!

Das sind meine 3 wichtigsten Aspekte, um mich in einem Coworking Space wohl zu fühlen. Was ist für Dich wichtig? 

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