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Nachlese Cowork 2016 Konferenz

Nachlese Cowork 2016 Konferenz

Cowork 2016 Konferenz in Hamburg

Nun liegt die Konferenz bereits eine Woche zurück und viele der TeilnehmerInnen haben bereits ihre Posts und Berichte im Netz verewigt. Direkt nach der Konferenz bin ich nach Berlin gefahren, um mir neue Spaces in der Hauptstadt des Coworkens anzusehen und zu erleben.

Welche Erkenntnisse nehme ich nun als Coworkerin von der Konferenz mit?

Es gibt viele erfolgreiche bestehende Konzepte und gleichfalls spannende neue Ideen für das Coworking. Einigkeit besteht darin, was Coworking nicht ist: Coworking bedeutet nicht nur einen Schreibtisch aufzustellen, schnelles WLAN bereitzuhalten und einen leckeren Kaffee zu servieren. Dafür kann ich auch in ein Café oder zu McDonalds gehen.

Als Solo-Selbständige sehe ich viele Vorteile für das Arbeiten in einem Coworking Space: Ich komme raus aus der Wohnung - rein in eine neue Welt, die mich inspiriert, mir hilft, die mich mit anderen Menschen zusammenbringt und mir Fragen beantwortet – mein soziales Netzwerk.

In der Barcamp-Session „Todesstern Coworking", fielen auf der Suche nach einer Definition von Coworking, die Begriffe Identifikation, Partizipation, Offenheit und die Community pflegt sich selber als Voraussetzung für ein gut funktionierendes Space.

Aus meiner Sicht muss ebenso eine Initiative von den Betreibern eines Coworking Spaces kommen, um diese Voraussetzungen zu entwickeln und zu fördern. Der dafür eingesetzte Community Manager ist die Person, die Mitglieder und Neulinge zusammenbringt und den Austausch initiiert.

Auf meiner bisherigen Rundreise durch die Coworking-Szene bin in Berlin in der ENKLAVE Eva begegnet. Sie hat mit mir den Austausch gesucht, nach meiner Beschäftigung gefragt, mich den Mitgliedern vorgestellt und zum Mittag eingeladen. Mein Wohlfühlfaktor in diesem Space hat mich den ganzen Tag getragen. Diese Begegnungen wünsche ich mir auch in anderen Häusern.

Als Selbständige muss ich auf die Kosten achten. In Hamburg gibt es Flatrates von 80,00 EUR im Monat, um täglich ein großes Space zu nutzen. Diese Preise bringen viele Menschen zusammen, aber ohne mein Zutun, meine Initiative auf andere zuzugehen oder mir eine Meinung einzuholen, baue ich mir kein soziales Netzwerk auf. 

Am Ende der Session konnten wir uns nicht abschließend auf eine endgültige Definition festlegen. Einigkeit bestand in der folgende Zusammenfassung, die ich von Tobias Schwarz (Community Manager Sankt Oberholz, Berlin) zitiere:

„Coworking Spaces bieten Menschen bezahlbaren Zugang zu Räumen, in denen sie Teil einer von Offenheit geprägten Community werden und zusammen arbeiten können. Dies bietet in unserem Wirtschaftssystem niemand anderes. Es wird Zeit, dass wir das öfters, lauter und klarer kommunizieren."

​Foto: CC BY 4.0 Mirko Lux


Ort (Karte)

Daimlerstraße 7, 22763 Hamburg, Germany
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